Podologie ist die nichtärztliche Heilkunde am Fuß. Die Bezeichnung leitet sich vom griechischen „podos“ für Fuß“ und „logos für Lehre“ ab. Die 2-jährige Vollzeitausbildung endet mit anschließendem Staatsexamen und ist somit bundesweit einheitlich geregelt.
Die Maßnahmen von Podologen sind vielfältig und ergeben sich aus den Gebieten der Inneren Medizin (Diabetologie), Dermatologie, Chirurgie und Orthopädie. Sie umfassen präventive und kurative therapeutische Maßnahmen rund um den Fuß.
Podologen sind in Deutschland aufgrund des Podologengesetzes (PodG) als medizinischer Fachberuf und nichtärztlicher Heilberuf definiert. Die meisten Podologen sind mit Kassenzulassung tätig, da Diabetiker mit Folgeschäden am Fuß im Sinne eines Diabetischen Fußsyndroms (DFS) – als bislang einzige Gruppe – von den Krankenkassen (gesetzlich wie privat) eine Heilmittelverordnung zur podologischen Komplexbehandlung vom Arzt erhalten können.
Falls Sie zu dieser Risikogruppe gehören ist eine gute, qualifizierte Beratung und Behandlung das allerwichtigste, um gravierende Folgeschäden zu vermeiden. Bei Diabetikern können schon kleinste Verletzungen, falsche Wundversorgung und nicht sterilisierte Werkzeuge verheerende Schäden anrichten, die schlimmstenfalls mit der Amputation des Fußes enden können.
„Podologie“ ist insofern weit mehr als nur einfache Fußpflege oder kosmetische Fußbehandlung!

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